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DS Ausgabe 9/2017 September

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Liebe Leser!

Wie könnte es anders sein: Die September-Ausgabe der DS, die am 25. August und damit 4 Wochen vor der Bundestagswahl erscheint, widmet sich natürlich vorrangig den für die Wahl am 24. September relevanten Themen. Um diesbezüglich tatsächlich einen gewissen Einfluß auf den Wahlausgang nehmen zu können, haben wir die Auflage deutlich erhöht und insbesondere für eine stärkere Verbreitung über die Kioske, den Zeitschriften- und Bahnhofsbuchhandel gesorgt. Fragen Sie also ruhig ganz gezielt bei Ihrem Zeitschriftenhändler um die Ecke nach der DEUTSCHEN STIMME: Nur, wenn man dort merkt, daß eine entsprechende Nachfrage existiert, wird man die DS dauerhaft in´s Programm aufnehmen. Um diese Ausgabe noch attraktiver zu gestalten, haben wir sie nicht nur thematisch auf die Wahlen zugeschnitten, sondern diesmal auf 24 Seiten durchgehend in Farbe gestaltet.

 

 

 

Der Aufmacher von Arne Schimmer mit den Placebo-System-Pillen richtet sich dann auch direkt an den Wähler mit der provozierenden Frage: „Fallen Sie wieder drauf rein…?“. Nun, wer die DS aus Überzeugung liest, wird sicher nicht darauf hereinfallen – aber diese Ausgabe ist eben auch dazu gedacht, an weniger aufgeweckte Zeitgenossen weitergereicht zu werden.

Der Überschrift folgt eine eingehende Analyse der Wahlprogramme und -versprechungen der etablierten Parteien. Man sollte sie in Ergänzung zum DS-Innenteil WIR SELBST lesen, in dem wir auf den Seiten 12 und 13 die Vorstellungen der NPD für Deutschlands Zukunft als Kontrast gegenüberstellen.

Daß die NPD keine Ein-Punkte- oder Ein-Themen-Partei ist, weiß jeder, der diese Zeitschrift schon seit längerem liest. Unserer Gesprächspartnerin Laura Horn, Mitbegründerin der konservativen Öko-Zeitschrift Umwelt & Aktiv, geht das aber nicht weit genug. Sie möchte, daß auch Themen wie Umwelt- und Tierschutz künftig noch stärker Berücksichtigung finden. Wir nehmen diese Anregung und Kritik gerne auf!

Ein weiterer Schwerpunkt der September-DS bildet natürlich die linksextreme Gewalt, die auch schon in der vorangegangenen Ausgabe thematisiert wurde. Gleich drei Autoren bzw. Autorenkollektive – „Hannoverkontrovers“ mit dem Beitrag „Warum es gewaltbereiten Linksextremismus wohl auch noch in hundert Jahren geben wird!“, Jürgen Gansel mit „Journalisten solidarisieren sich offen mit linksextremem Gewaltpöbel“ und Michael Siefers in „Die BRD – ein failing state“ thematisieren diese immer offener zu Tage tretende Bedrohung der inneren Sicherheit in Deutschland.

Doch wer von linker Gewalt spricht, darf über staatliche Repressionen und Zensur nicht schweigen: Wolfram Schledewitz berichtet über einen regelrechten „Überfall“ durch den GSG-9 auf die Kultur- und Tagungsstätte Guthmannshausen in Thüringen des Vereins „Gedächtnisstätte“; Jürgen Gansel thematisiert den neuen digitalen Überwachungsangriff durch sog. „Staatstrojaner“ und Michael Siefers gibt uns aktuelle Informationen zum neuen „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ von Bundesjustizminister Heiko Maas.

 

Linksextreme Gewalt auf der einen, staatliche Unterdrückung auf der anderen Seite. Was fehlt dem Bundesbürger eigentlich noch so zu seinem „Glück“? Genau: Das neuerliche Attentat von Barcelona, das sich nach Redaktionsschluß der September-DS ereignete und daher nicht mehr in die Berichterstattung einfließen konnte, lenkt den Blick natürlich auf die allgegenwärtige islamistische Bedrohung. Mit „IS ante portas“ macht Sascha A. Roßmüller im „Blickpunkt“ auf Seite 23 darauf aufmerksam, daß der „Islamische Staat“ und andere Islamisten-Gruppen mitten in Europa, nämlich im Westbalkan, und damit vor unseren Toren, ihre neuen Kämpfer rekrutieren und ausbilden.

Der gleiche Autor untersucht aber auch im Bereich WIRTSCHAFT das Thema „Arbeitnehmerkapitalbeteiligung“ und beweist damit, wie breit nicht nur er, sondern die DS thematisch aufgestellt ist. Hier geht es um „Arbeitnehmerfragen in Zeiten der Globalisierung“.

Nochmal zurück in´s Ausland: Moritz Altmann weist auf die unrühmliche Rolle der EU in puncto Brexit-Verhandlungen hin. Den Briten will man offenbar das Dogma der Niederlassungsfreiheit für alle EU-Bürger auch für die Zeit nach dem EU-Austritt aufdrücken.

Arne Schimmer wiederum wendet den Blick gen Naher Osten: Dort droht neue Kriegsgefahr durch den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman, der offenbar zielstrebig auf einen Konflikt mit dem Iran hinarbeitet.

Ein „failed state“ im Nahen Osten – und in Afrika – nach dem anderen: Weitere Zuwanderungswellen nach Europa sind vorprogrammiert. Einen Mini-Vorgeschmack bot die Erstürmung der spanischen Enklave Ceuta durch afrikanische Migranten Anfang August.

 

 

Ich stelle hier gerne als Chefredakteur meinen Kommentar dazu vorab zur Verfügung.

Vor allem aber wird die anhaltende Bevölkerungsexplosion in Afrika in Verbindung mit einer Politik der offenen Grenzen zu einem regelrechten Überrennen Europas führen, wenn sich nicht bald etwas ändert. In seinem Beitrag „Geburtenkontrolle ist die beste Entwicklungshilfe…“ geht Jürgen Gansel Sinn und Unsinn der heutigen Entwicklungshilfepolitik nach.

Politik ist aber nichts alles. Wie immer bietet die DEUTSCHE STIMME einen umfassenden Kulturteil. Diesmal sind es vor allem die deutschen Ostgebiete und die Angehörigen der deutschen Minderheit, die dort als „Heimatverbliebene“, wie unser Autor Sascha A. Roßmüller sie nennt, dort immer noch leben, denen wir unsere Aufmerksamkeit schenken wollen. Mit ihrem Reisebericht „Reise in den deutschen Osten“ bringt uns Edda Schmidt dieses alte deutsche Land und dessen Geschichte näher.

Lutz Dessau wiederum erinnert an den vor 130 Jahren geborenen Erforscher, Sammler und Vermittler deutschen Liedgutes, Walther Hensel. In Teplitz, Böhmen, steht heute noch eine Gedenktafel für den leider weitgehend in Vergessenheit geratenen Musikpädagogen.

Wußten Sie, daß die ältesten bekannten Kunstwerke der Welt aus Deutschland stammen? Die Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb, in denen diese frühen Zeugnisse menschlichen Geistes, ja Sich-Bewußtwerdens, fanden, wurden nun zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Ein Bericht von Arne Schimmer.

 

Die September-DS – ich konnte hier ja nur eine kleine Auswahl vorstellen – wird natürlich wie immer abgerundet durch die Satire von Thomas Salomon auf der TRIBÜNE-Seite (24). Diesmal warnt er uns vor einem Täuschungsmanöver durch den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz. Aber jetzt mal im Ernst: Welcher DS-Leser würde auf so etwas reinfallen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ihr Peter Schreiber
DS-Chefredakteur

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